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Sie befinden sich in der Rubrik "Wirtschaft". In dieser Newsrubrik finden Sie alle neuen Infos über Zahlen, Pläne, Daten oder Personalien aus der Automobil- und Verkehrswirtschaft sowie Verkehrspolitik.








Renault im Geschäftsjahr 2001 mit drittbestem Ergebnis

Eine positive Bilanz zieht die Deutsche Renault AG für das Geschäftsjahr 2001: Der Jahresüberschuss (nach Steuern) beträgt 20,2 Millionen Euro und stellt das drittbeste Ergebnis der mehr als 90-jährigen Firmengeschichte dar, teilte das Unternehmen bei der Vorlage des Jahresabschlusses 2001 mit. Das Betriebsergebnis (vor Steuern) stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Millionen Euro auf 55 Millionen Euro.




Subaru kann seine Verkaufszahlen im Mai wieder ausgleichen

Der japanische Allradspezialist Subaru konnte seine Verkaufszahlen in Deutschland im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat mit 799 Fahrzeugen knapp verdoppeln. Insgesamt hat Subaru in den ersten fünf Monaten des Jahres 2002 genau 2.938 Fahrzeuge abgesetzt.




Rolf Eckroth zum Präsidenten und CEO von Mitsubishi Motors gewählt

Der deutsche DaimlerChrysler Manager Rolf Eckroth wird nun offizielle Präsident und CEO der Mitsubishi Motor Corporation (MMC) in Tokio. Das gab der Automobilkonzern am 25.06.2002 bekannt. Der frühere MMC-Präsident Takashi Sonobe übernimmt die Chairman-Funktion.




BMW Group verstärkt sein Engagement in Polen

Die BMW Group wird in Zukunft mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Polen vertreten sein. Sitz der Gesellschaft, die ihre Tätigkeit zum 1. Juli 2002 aufnehmen wird, ist Warschau. Ziel ist die schnelle und effiziente Erschließung des Marktpotentials in Polen.

Derzeit besteht das BMW Händlernetz in Polen aus 14 Betrieben, davon vier Eigenbetriebe des ehemaligen Importeurs, durch den das Unternehmen bereits seit 1991 im Land vertreten ist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem bisherigen nationalen Importeur wird auch nach der Gründung der eigenen Vertriebsgesellschaft fortgesetzt. Im letzten Jahr wurden in Polen 435 BMW Automobile verkauft. "Wir sehen die Möglichkeit, diese Zahl in den nächsten Jahren zu vervielfachen," so Paysen. Als weitere Herausforderungen für die neue Vertriebsgesellschaft nannte Paysen die Stärkung der Marke BMW und die Einführung der Marke Mini auf dem polnischen Markt im Jahr 2003. Mittelfristig werden bei der Tochtergesellschaft direkt etwa 50 Arbeitsplätze entstehen.

Artikel vom 25.06.2002, Quelle: BMW, Autor: hs



Porsche will seine Finanzaktivitäten weiter ausbauen

(pte) Der Sportwagenhersteller Porsche will seine Finanzaktivitäten weiter ausbauen. Das Unternehmen erwägt, mittelfristig die Porsche Bank in eine "richtige" Bank umzuwandeln. "Wir verfügen über eine Kundenkartei, die mancher Banker gerne hätte", so ein Porsche-Manager gegenüber der [
AUTOMOBILWOCHE ]. Ähnlich wie DaimlerChrysler soll eine Vollbank eingerichtet werden, die ihre Kunden längerfristig an das Unternehmen binden soll. "Der bessere Weg ist, in der Marke zu wachsen", umschreibt Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking seine Strategie.

Bei der Porsche Bank-"voll" gehe es weniger um Ansparpläne für neue Autos oder Girokonten - die Kundenbindung stehe im Vordergrund. Im Mittelpunkt soll die Anlageberatung stehen und das Angebot lukrativer Investments. Die 1966 gegründete Porsche Bank AG ist ein international tätiges KFZ Finanzdienstleistungsunternehmen der Porsche Holding mit Sitz in Salzburg. Ab 1994 gründete die Porsche Bank Tochterfirmen in jenen Ländern, in denen die österreichische Porsche Holding als Importeur oder im Einzelhandel präsent ist: Ungarn, Slowenien, Slowakei, Kroatien und Rumänien.

(Meldung vom 25.06.2002, Quelle: pte)


Wechsel an der Führungsspitze von Opel in Eisenach

Martin Apfel wird am 1. August die Geschäftsführung der Opel Eisenach GmbH übernehmen. Er tritt damit die Nachfolge von David A. Gibbons an, der ab dem 1. Juli in Shreveport/Louisiana die Leitung eines General Motors Werkes übernehmen wird. Martin Apfel war zuletzt Vorsitzender der Geschäftsleitung der Opel Portugal Lda. Neben der Leitung dieses Werkes war Apfel unter anderem auch verantwortlich für den Verkauf von Opel-Fahrzeugen in Portugal. Opel war 2001 in Portugal Marktführer bei den Personenwagen und der Opel Corsa das meistverkaufte Auto des Landes.

(Meldung vom 25.06.2002, Quelle: Opel)


Skoda erweitert Produktion und Vertrieb in der Ukraine

Skoda mit der Test-Montage der Modellreihe Fabia im ukrainischen Werk in Solomonowo bei Uschgorod begonnen. Der Start der Serienproduktion in der Ukraine wird für den Monat Juli erwartet, im Anschluss daran beginnt der Verkauf der kompletten Modellreihe Fabia.

In Solomonowo wird seit Dezember letzten Jahres der Skoda Octavia montiert. Zurzeit beträgt die Fertigungskapazität 300 Fahrzeuge monatlich. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres ist der Absatz der Skoda-Fahrzeuge in der Ukraine gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres um 84 % auf 2146 Wagen gestiegen. Zurzeit läuft der Optimierungsprozess des Handels- und Servicenetzes in der Ukraine, wobei dieses Jahr im Sommer 40 Händler die Zertifizierung absolvieren werden.

Unterdessen hat die Ukrainische Regierung nach der Präsentation des Superb im Rahmen des Autosalons in Kiew großes Interesse an dem Škoda der oberen Mittelklasse gezeigt und in das Auswahlverfahren für offizielle Limousinen der Regierung aufgenommen worden.

(Meldung vom 20.06.2002, Quelle: Skoda)


Nissan investiert 38,8 Millionen US-Dollar in die Forschung

Das Nissan Technical Center North America Inc. (NTCNA) im Michigan, die US-amerikanische Forschungseinrichtung der Nissan Motor Co. Ltd. Japan, investiert 38,8 Millionen US-Dollar (40,8 Millionen Euro) in die Erweiterung der Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Dabei werden in den nächsten zwei Jahren auch 260 neue Arbeitsplätze geschaffen.

"Da Nissan den Schwerpunkt auf ein anhaltendes profitables Wachstum legt, besteht für das Automobilgeschäft in Nordamerika die Notwendigkeit, die Kapazitäten auf dem Gebiet der Automobilentwicklung zu erhöhen", so Mitsuhiko Yamashita, Präsident des NTCNA.

Während des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. März 2003 endet, wird Nissan weltweit zwölf neue Modelle einführen, davon sechs in Nordamerika. Dazu zählen der Sportwagen Nissan 350 Z, das Flaggschiff Maxima und das Crossover-Fahrzeug Murano sowie die Infiniti-Modelle G35 Coupé, die Luxus-Limousine M45 und das Crossover-Modell FX45. Im nächsten Geschäftsjahr bringt Nissan einen völlig neuen Minivan, einen Full-size Pick-Up Truck sowie jeweils ein Sport Utility Vehicle der Marken Nissan und Infinti auf den nordamerikanischen Markt.

(Meldung vom 20.06.2002, Quelle: Nissan)



BMW Group auch im Mai weiterhin auf Erfolgskurs

93.982 Fahrzeuge konnte die BMW Group im Mai absetzen - das entspricht einem Absatzplus von 16% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (80.740 Fahrzeuge). Per Mai stieg die Zahl der Gesamtauslieferungen um 18,7% auf 449.286 Einheiten (Vorjahr: 378.547).
Die Marke BMW konnte die Auslieferungen in den ersten fünf Monaten um 5,4% auf 399.117 Einheiten steigern, bei den Auslieferungen der Marke Mini konnte die 50.000er-Schwelle überschritten werden.

In Westeuropa legte der Gesamtabsatz der BMW Group per Mai um 18,4% auf 278.508 Einheiten zu. Spitzenreiter ist erneut Großbritannien mit einem Plus von 55,0% auf 54.532 ausgelieferte Automobile, gefolgt von Frankreich (plus 29,2% auf 18.475 Einheiten), Italien (plus 25,6%/26.924 Einheiten) und Spanien (plus 25,0%/15.063 Einheiten). In Deutschland konnte die Zahl der ausgelieferten Automobile in den ersten fünf Monaten um 6,2% auf 115.241 Einheiten gesteigert werden.

Neue Absatzhöchstwerte auch in Nordamerika: In den USA betrug der Zuwachs im Mai 16,8% auf 23.624 Fahrzeuge, davon 21.828 Automobile der Marke BMW. Einen Spitzenzuwachs zeigt per Mai auch Kanada mit einem Absatzplus von 26,2% auf 6.503 Einheiten.

Rund 39% Zuwachs verzeichnet der asiatische Markt, auf dem im Mai insgesamt 6.598 Fahrzeuge verkauft werden konnten. Somit wurden dort bis zum Mai mit 28.688 Einheiten 19,1% mehr Automobile an Kunden ausgeliefert als im Vorjahr. In China hat sich der Absatz in den ersten fünf Monaten um 40,3% auf 3.261 Einheiten erhöht, Taiwan legte um 22,2 % auf 2.526 Einheiten zu, Philippinen plus 149,7%/357 Einheiten, Südkorea plus 60,3%/1.702 Einheiten.

(Meldung vom 12.06.2002, Quelle: BMW)



Mercedes-Benz PKW im Mai mit leichtem Absatzrückgang

Das PKW Geschäft ist bei Mercedes Benz im Mai mit 97.800 Fahrzeugen um knapp sechs Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr zurückgegangen. Mercedes-Benz begründete dies mit Produktionsausfällen durch Streiks sowie durch zwei gegenüber 2001 zusätzlich fehlende Arbeitstage. Von Januar bis Mai 2002 liegt der Absatz von Mercedes-Benz Personenwagen trotz teilweise rückläufiger Automärkte auf Vorjahresniveau: Weltweit konnte Mercedes-Benz rund 463.300 Pkw absetzen, dies entspricht einem Rückgang um ein Prozent.

Positiv entwickelt sich die Nachfrage nach der neuen E-Klasse: Bereits zwei Monate nach dem Marktstart wurden von dem neuen Oberklasse-Modell mehr als 36.000 Exemplare ausgeliefert. Zudem gingen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres für dieses Modell weltweit nahezu 100.000 Vorbestellungen ein.

Positiv entwickelte sich auch der Absatz der M-Klasse. Zwischen Januar und Mai wurden weltweit rund 44.800 M-Klasse Modelle abgesetzt, davon allein im Mai mehr als 10.500 (plus neun Prozent). Weiterhin große Nachfrage gibt es auch nach dem Sportcoupé der C-Klasse. Im Mai 2002 stieg der Absatz dieses Modells um 28 Prozent auf knapp 6.500 Fahrzeuge, per Mai markieren weltweit rund 33.600 Auslieferungen eine neue Bestmarke.

Im westeuropäischen Ausland wurden in den ersten fünf Monaten dieses Jahres über 154.000 Fahrzeuge abgesetzt, was einem Plus von über fünf Prozent entspricht. Dabei liegen besonders die Märkte Frankreich und Italien weiter deutlich im Plus: In Frankreich wurden im Mai rund 37 Prozent mehr Pkw abgesetzt als im Vorjahresmonat, Italien verzeichnete im Mai einen Zuwachs von 25 Prozent auf mehr als 8.100 Pkw - in den ersten fünf Monaten dieses Jahres stieg der Mercedes-Benz-Absatz um 21 Prozent auf knapp 36.700 Fahrzeuge.

Deutlich im Plus liegen die Verkaufszahlen von Mercedes-Benz in den USA: Mit einem Zuwachs von fünf Prozent stiegen die Verkäufe zwischen Januar und Mai auf 86.800 Fahrzeuge. Besonders die SL-Klasse konnte sich hier über die Erwartungen hinaus steigern: Drei Monate nach Markteinführung wurden bereits mehr als 5.100 Fahrzeuge verkauft. Trotz des bevorstehenden Modellwechsels der E- und CLK-Klasse wurden im Mai 18.100 Autos dieses Typs ausgeliefert.

(Meldung vom 12.06.2002, Quelle: DaimlerChrysler)



Subaru im April mit deutlich schlechteren Verkaufszahlen

Subaru hat im April mit 451 Fahrzeugen insgesamt 940 Fahrzeuge weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres verkauft. Insgesamt liegen die Zulassungen der ersten vier Monate des Jahres 2002 mit 2.139 Einheiten noch im Rahmen der Absatzplanung, die für dieses Jahr 8.000 Einheiten vorsieht. Subaru Geschäftsführer Jens Becker sieht die weitere Entwicklung optimistisch: "Der allgemeine Auftragseingang ist sehr gut, der aktuelle Forester ist so gut wie ausverkauft. Unsere Kunden warten sehnsüchtig auf den Neuen, für den uns bereits mehr als 1.200 Bestellungen vorliegen."

Dann soll auch die Suche nach Vertragspartnern in städtischen Gebieten, in denen Subaru derzeit nur schwach repräsentiert ist, erste Erfolge zeigen. Über 50 Prozent des Neuwagenmarktes in Deutschland werden in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern abgewickelt, und deshalb sucht die Subaru Deutschland GmbH in 30 Städten nach Händlern, die Subaru als Zweitmarke etablieren wollen. Von dieser zielgerichteten Erweiterung des Händlernetzes erwartet Becker Impulse, die den Absatz der allradgetriebenen Subaru-Modelle nachhaltig stimulieren sollen.

Auch die Entwicklung des Dieselmotors schreitet zügig voran. Wann dieses Triebwerk serienreif sein wird, steht zwar noch nicht fest, doch die Erweiterung der Motorenpalette um einen Selbstzünder wäre in Zeiten hoher Spritpreise von Vorteil. Becker: "Wenn der erste Diesel-Subaru auf den Markt kommt, werden wir uns in Deutschland ganz neu aufstellen."

(Meldung vom 12.06.2002, Quelle: Subaru)



VDIK-Präsident Volker Lange für weitere zwei Jahre bestätigt

Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen e.V. (VDIK) hat Volker Lange als Präsident für zwei weitere Jahre an die Verbandsspitze gewählt. "Der VDIK hat sich in den vergangenen 50 Jahren als anerkannte Vertretung der Importeure in Deutschland positioniert und wird auch in Zukunft seinen Mitgliedern eine umfassende automobile Beratung und Unterstützung bieten", erklärte Lange, der bereits seit 1990 als Verbandspräsident tätig ist, nach seiner Wiederwahl.

Satzungsgemäß kam es zu weiteren Neu- und Wiederwahlen einzelner Vorstandsmitglieder. Dabei zeichnet sich der VDIK-Vorstand als sehr beständig aus: Jacques Rivoal, Vorstandsvorsitzender Deutsche Renault AG und Klaus Tarlatt, Präsident Mazda Motors (Deutschland) GmbH verbleiben für zwei weitere Jahre im Vorstand, und neu in den Vorstand gewählt wurde Olivier Veyrier, Geschäftsführer Peugeot Deutschland GmbH.

Insgesamt setzt sich der aktuelle VDIK-Vorstand wie folgt zusammen:

- Volker Lange, Präsident (Senator a.D.)
- Peter A. Verloop, Vizepräsident (Sprecher der Geschäftsführung Suzuki Auto GmbH Deutschland)
- Karl-Heinz Engels, (Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland GmbH)
- Haydan Leshel, (Vorstandsvorsitzender Fiat Automobil AG)
- Carl-Wolfgang Müller, (Geschäftsführer DAF Trucks Deutschland GmbH)
- Jacques Rivoal, (Vorstandsvorsitzender Deutsche Renault AG)
- Klaus Tarlatt, (Präsident Mazda Motors (Deutschland) GmbH)
- Olivier Veyrier, (Geschäftsführer Peugeot Deutschland GmbH)

(Meldung vom 05.06.2002, Quelle & Text: VDIK)

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